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Implantate

Der beste Zahnersatz, ist der, welcher gar nicht erst angefertigt werden muß.

Das ist das Ziel der Prophylaxe, die sich in jüngster Zeit immer mehr durchsetzt. Wenn jedoch Zahnersatz unvermeidlich ist, muß Sie Ihr Zahnarzt über alle sinnvollen Möglichkeiten des Zahnersatzes aufklären. Hierzu gehören fast immer auch die Implantate. Die Implantation in der Mundhöhle ist mittlerweile zu einer Standardbehandlung mit sehr guten Erfolgsquoten geworden.

Bei einem Implantat handelt es sich um eine “künstliche Zahnwurzel”, heutzutage meist aus Titan, die in den Kieferknochen durch einen operativen Eingriff eingebracht wird. Nach einer gewissen Einheilzeit, die aufgrund von Weiterentwicklung der Implantate immer weiter verkürzt wird, kann ein Aufbau an dem Implantat befestigt (in der Regel geschraubt) werden, an dem die Prothetik in Form von Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt wird.

Erfolgsqoute:

In jüngster Zeit wird immer öfter die Schnellbehandlung “Implantat und Krone in 1 Stunde” propagiert. Dies erhöht das an sich geringe Risiko deutlich, ein Implantat während der Einheilphase zu verlieren. Aus diesem Grund vermeide ich diese Behandlung konsequent. Durch Vermeidung dieser risikoreichen Methode und Einhalten der altbewährten Einheilzeiten erreiche ich in meiner Praxis eine Erfolgsquote von nahezu 100%.

Indikationen

Implantate können bei einer Zahnlücke zum Lückenschluß verwendet werden. Besonders wenn die benachbarten Zähne gesund sind, bietet das Implantat den Vorteil gegenüber der Brücke, dass die Nachbarzähne nicht abgeschliffen werden müssen. Auch ist die Krone auf dem Implantat wie ein einzelner Zahn zu sehen und hat nicht den unter Brücken üblichen Hohlraum, in den sich je nach Gestaltung mehr oder weniger Speisereste setzen können.

Eine verkürzte Zahnreihe, d.h. wenn mehrere endständige Molaren (hintere Backenzähne) fehlen, ist eine weitere Indikation, in der sich mit Implantaten eine Versorgung mit hohem Komfort erzielen läßt. Sie sind in dem Fall nämlich die einzige Möglichkeit, auf herausnehmbaren Zahnersatz zu verzichten, wenn eine verkürzte Zahnreihe versorgt werden muß.

Ist bereits herausnehmbarer Zahnersatz vorhanden, muß im Einzelfall geklärt werden, ob eine Verbesserung des Haltes oder noch eine festsitzende Form der Versorgung und mit welchem Aufwand diese erfolgen kann. Solange der herausnehmbare Zahnersatz funktionstüchtig an einer Restbezahnung befestigt ist, kann meist ein zufriedenstellender Halt der Prothesen erreicht werden, speziell wenn der Patient sich an diese Form der Versorgung lange Zeit gewöhnt hat.

Bei Totalprothesen, läßt sich speziell im Unterkiefer nur schwer ein zufriedenstellender Halt erreichen. Hier können Implantate eingesetzt werden, um einen guten Sitz der Prothesen zu erreichen. Mit der entsprechenden Zahl an Implantaten (in der Regel im Oberkiefer 8, im Unterkiefer 6 Implantate) läßt sich auch beim unbezahnten Patienten wieder eine festsitzende Versorgung realisieren.

Implantate - Eine Versorgung für Sie?

Grundsätzlich gilt, daß der Patient vor einer Implantation gesund sein muß. Bestimmte Krankheiten und dauerhafte Einnahmen von einigen Medikamenten sprechen gegen eine Versorgung mit Implantaten. Hier ist eine individuelle Risikoabschätzung erforderlich.

Die Kosten von der Versorgung mit Implantaten hängen ab von der Anzahl der Implante und von der prothetischen Arbeit, die auf den Implantaten befestigt wird. Sie sind auch deswegen relativ hoch im Vergleich zu konventioneller prothetischer Versorgung, da der Zuschuß der gesetzlichen Krankenkassen (bis auf ganz wenige Ausnahmen) völlig entfällt. Es handelt sich trotzdem nicht um eine Luxusversorgung, sondern um ein Plus an Lebensqualität, was durch dentale Implantate erreicht werden kann. Ob dem Patient dieser höhere Komfort im Mund die höheren Kosten wert sind, muß jeder für sich selbst entscheiden.

Wir beraten Sie gerne persönlich.